Scharm es-Scheich

Man kann kaum glauben, dass dieser Ort tatsächlich mal ohne Touristen war: Scharm es-Scheich. Es hat ein wenig den Eindruck, als ob es diesen Ort einzig und allein für Touristen gibt. Doch tatsächlich: Seit 1762 gibt es eine Erwähnung des Ortes auf Seekarten. Vom Fischerdorf mit knapp 100 Einwohnern noch in den 1980ern hat sich die Ortschaft binnen der wenigen Jahrzehnte bis Heute zu einer der beliebtesten und teuersten Reisedomiziele in Ägypten entwickelt.

Im Sommer 2005 wurde die Stadt von Terroranschlägen erschüttert. Mehrere Bombenexplosionen verletzten hunderte Menschen, auch kamen Menschen ums Leben.
Mitte letzten Jahrhunderts war die Stadt auf der Sinai-Halbinsel Ort vieler militanter Konflikte gewesen, mittlerweile ist es ein Treffpunkt internationaler Delegationen, die mit der Bereinigung des Nahost-Konflikts betraut sind. Daher hat Scharm es-Scheich den Spitznamen “City of Peace” bekommen, als Ort der unzähligen internationalen Friedenskonferenzen.

Dem Touristen kann Scharm es-Scheich (oder auch Sharm el Sheikh) alles bieten, was er sich wünschen kann. Die Stadt ist komplett auf Touristen eingestellt, es gibt Restaurants und Märkten gibt es Diskotheken, Casinos und Fastfood-Filialen. Internationale Hotels sind zahlreich vertreten. Golf- und Tennisanlagen sind vor Ort, und eine Menge Tauchschulen bieten Erkundungen der wundervollen Unterwasserwelt, die das Rote Meer beherbergt.

Das Meer an der Küste Scharm es-Scheichs in Ägypten hat eine sehr gute Wasserqualität und die Wassertemperatur sinkt nur seltenst unter 20° C. Unweit der Stadt befindet sich der Ras-Muhammad-Nationalpark. Er dient der Erhaltung der gefährdeten Unterwasserwelt und darf nur mit offizieller Genehmigung betreten werden. Hotels bieten standartmäßig Tripps dorthin an, bei etwas Glück lassen sich dort, bei einer Bootsfahrt, Haie und Delfine blicken.
Erst kürzlich waren Haiattacken passiert, jedoch kommt dies im Roten Meer selten vor.